29 | 04 | 2017

Der Weihnachtsmann seit 25 Jahren auch in Slowenien

 Published by W. B. Conkey Company, 1901Ende der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts etablierte sich in Slowenien im Dezember neben dem Nikolaus und Väterchen Frost auch der Weihnachtsmann als schenkende Figur. Angezogen in rot mit weißen Umrandungen. Obwohl er als Import aus den USA angesehen wurde, hat er seine Wurzeln doch in Europa, wohin er leicht verändert aus den USA wieder zurückkehrte.

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Slowenische Juden litten nicht nur während den Kriegsjahren

Während des 2. Weltkriegs gab es Slowenien als politische Institution nicht: das gesamte Gebiet der heutigen Republik Slowenien war ein Grenzgebiet zwischen den Achsenmächten. Deswegen waren die slowenischen Juden einer nicht enden wollenden Verfolgung und Deportation ausgesetzt. 1941 bei der Besetzung durch deutsche Truppen, 1942 durch italienische Truppen bei ihrer Besetzung von Teilen Sloweniens, 1943 nochmals nach der Kapitulation Italiens und letztmalig 1944 in Prekmurje, als Adolf Eichmann persönlich die Säuberung von Juden Ungarns und der besetzten Gebiete vornahm, sowie in Ljubljana, wo die übrig gebliebenen Juden von der Heimatwehr den Deutschen übergeben wurden.

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Spuren der Ostgoten entdeckt

In der Umgebung von Miren (Nova Gorica) hielten sich anscheinend im 6. Jahrhundert Ostgoten auf. Archäologen des Zentrums für präventive Archäologie des Amtes zum Schutz von Kulturerbe (ZVKD) Sloweniens haben nämlich bei Ausgrabungen in der Nähe des Flusses Vipava in Miren sieben Gräber und Ausstattung des Volkes entdeckt, das im römischen Militär als Söldner tätig war.

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Ivan Dolnicar mit 91 gestorben

Ivan Dolnicar war 1945 Befehlshaber der 14. Division. Er war einer der Partisanenbefehlshaber, die als erstes mit dem deutschen General Alexander Löhr in Berührung kamen, der in Topolšica die Kapitulation der deutschen Wehrmacht für Südosteuropa unterschrieb. Danach zog Dolnicar los Koroška zu befreien. Nach dem Krieg übernahm er eine wichtige Funktion in der jugoslawischen Volksarmee und zuletzt war er 13 Jahre lang der Präsident der slowenischen Kämpfervereinigung. In einem Interview, das er 2009 für die Mladina gab, legt er seine Sicht zum Ende des Kampfes, zu den Nachkriegsmorden und wichtigen Partisanenkämpfen dar.

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Als in Ljubljana noch Straßenbahnen fuhren

Vermutlich mit einem Kloß im Hals beobachteten die Fiaker (Kutscher) in ihren langen Mänteln und Hüten 1901 die Arbeiter, die Tag für Tag auf den Straßen Ljubljanas klopften und gruben und dabei die Gleise verlegten für eine für sie unbeliebte Neuerung in der Stadt, die sie um ihr Einkommen bringen könnte. Als Anfang September erstmals die rot-weiße „Tramvaj“ (Straßenbahn, Trambahn) über die Tromostovje Brücke fuhr, reihte sich auch Ljubljana in die Liste der Hauptstädte mit einem modernen öffentlichen Personennahverkehr ein.

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Archäologen entdeckten 66 vorzeitliche Gräber

Wie das archäologische Museum in Novo mesto mitteilt, wurden im Rahmen der diesjährigen viermonatigen Ausgrabungen 14 Urnengräber aus der späten Bronzezeit - bzw. aus dem 9. bis 8. Jahrhundert vor Jesus Geburt – entdeckt. Desweiteren entdeckten sie 52 Skelette aus der Eisenzeit, die vorwiegend ins 7. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung gehören.

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Dimitrij Rupel über die Unabhängigkeit

„Slowenien war 1989 und zu Beginn des Jahres 1990 eine sozialistische Republik in Jugoslawien. Wenn es dort verblieben wäre, hätten vermutlich ähnliche Probleme und Bewährungsproben gewartet sowie schreckliche Ereignisse, wie sie sie zum Beispiel Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Kosovo ereilten.“

Ehemaliger Herausgeber der Nova revija, Gründer des Slowenischen Demokratieverbandes, langjähriger Außenminister. Das alles ist Dimitrij Rupel und mit ihm unterhielt sich RTV SLO über die damaligen Ereignisse, die zur Unabhängigkeit führten, an denen Hr. Rupel maßgeblich beteiligt war. Mit der freien Wiedergabe dieses Interviews ergänzt um eigene Ansichten (kursiv), will ich dazu beitragen ein Verständnis zu schaffen für die damaligen Ereignisse, weshalb sie gut für Slowenien waren und sind sowie den Leuten entgegenwirken, die das damalige System überwiegend positiv darstellen.

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Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der Unabhängigkeit

Slowenien begeht den 20. Jahrestag seiner Unabhängigkeit mit diversen Feierlichkeiten, verschiedener Gedenkmünzen, einer Gedenkbriefmarke, Gedenktafeln, Kirchenmessen und Ausstellungen. Die Hauptveranstaltung zum 20. Jahrestag der Unabhängigkeit wird am 24. Juni auf dem Kongresni trg mit einer Rede des Staatspräsidenten stattfinden.

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Arbeiten im Massengrab Huda Jama vorerst beendet

Die Arbeiten im Bergwerk Huda Jama (schlimme Grube) sind vorerst abgeschlossen. Aus dem Bergwerk wurden zusammen mit dem forensischen Institut die sterblichen Überreste von ungefähr 750 Personen geborgen. Die Opfer sollen zumeist slowenische Domobranen (Heimatwehrmänner) sein, aber auch kroatische Domobranen und Ustašas. Ein paar tausend weitere Überreste, die noch im Barbara-rov (Barbarenstollen) liegen sollen, sollen dort auf bessere Zeiten warten, denn im Haushalt stehen dafür keine Mittel mehr zur Verfügung. Skandal oder einfach nur rational?

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