29 | 04 | 2017
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Die Entwaffnung der Territorialverteidigung (TO)

Bereits im Januar 1990 verlangte der Oberbefehlshaber der Territorialverteidigung (TO) General-Oberstleutnant  Ivan Hočevar von seinen unterstellten Stäben, sie sollen die Zahl und Art der Waffen in den Kasernen der Jugoslawischen Volksarmee (JLA) ermitteln. Diese Angaben benötigte der Republikstab für die Territorialverteidigung (TO) der Republik Slowenien, weil er wissen wollte, wie viele und welche Waffen sich in den Gemeinde-, Regional- und Schutzbrigaden der TO befinden. Auf Grundlage dieser Angaben wurde am 15. Mai 1990 der Befehl gegeben diese Waffen sofort an die JLA zu übergeben. Diese Anordnung erfolgte unter höchster Geheimhaltung. Über diesen Befehl wurde niemand aus der Führung der (slowenischen) Republik informiert. Dies bedeutete die Entwaffnung der Territorialverteidigung der Republik Sloweniens. Die Durchführung der Entwaffnung, deren Vorbereitungen bereits einige Monate lief, wurde auf das Ende des jugoslawischen Ratsvorsitzes Janez Drnovšeks gelegt und auf den Regierungswechsel in Slowenien.

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